Therapeutisches Vorgehen

Nach dem Erhalt ihrer ergotherapeutischen Verordnung vereinbaren Sie mit uns einen Termin. Dieser kann telefonisch oder per Email-Kontakt festgelegt werden.

Auf der Verordnung steht ihre Diagnose und entsprechend der Problematik wird diese als

- Sensomotorisch - perzeptive Behandlung

- Psychisch - funktionelle Behandlung

- Motorisch - funktionelle Behandlung oder

- Hirnleistungstraining ausgestellt.

 

Bringen sie bitte zum ersten Termin folgende Unterlagen mit:

- Chipkarte

- Überweisung (Heilmittelverordnung für die Ergotherapie)

- das gelbe Vorsorgeheft

- Schulsachen, Zeugnisse

- vorhandene Vorbefunde, Berichte von Erziehern oder anderen Therapeuten

 

Innerhalb der ersten Heilmittelverordnung erfolgt eine fundierte fachliche Befundung und Diagnostik,

diese beinhaltet:

- Aufnahmegespräch

- Festellung der sensorischen und motorischen Fähigkeiten

- Zielformulierung und Planung des Therapieverlaufes

 

Dies erfolgt unter Zuhilfenahme von:

- standardisierten Testverfahren und Beobachtungsbögen

- Selbst- und Fremdeinschätzungbögen

- Videoaufnahmen

- Befragung von Familienangehörigen, sozialem Umfeld (Erzieher, Lehrer) sowie anderen behandelnden Therapeuten (Physiotherapie, Logopädie)

 

Die Diagnostikphase kann sich über mehrere Behandlungseinheiten erstrecken, da sie aus verschiedenen Testverfahren aus verschiedenen Entwicklungsbereichen des Kindes besteht.

Am Ende der Diagnostikphase erfolgt gemeinsam mit Ihnen ein Befundgespräch, in welchem Ihnen die Testergebnisse vorgestellt und Ihre Fragen beantwortet werden.

Anschließend wird gemeinsam die Problematik besprochen und die passenden Therapieangebote erklärt.

 

Ist die Verordnung beendet bekommt ihr Arzt einen schriftlichen Bericht in welchem das weitere Vorgehen besprochen wird.